Mittwoch, 28. April 2010

Telefone.

Gestern kam ein Email von A1: das Telefon sei seit Dezember repariert, wir mögen es abholen und das Ersatzgerät zurückgeben, andernfalls würde auf der nächsten Rechnung ein entsprechender Betrag abgebucht. Ich in die Herrengasse, alle ganz in schwarz, wie so ein Eingeweihten-Zentrum, zu dem alle pilgern. Nach einer Weile findet sich das alte Gerät, repariert, aber das Netzteil muss ersetzt werden. Kostet. Unser Vertrag erlaubt den Tausch des Geräts. Ich tausche. Jetzt: touchscreen, Internet, 5 Euro mehr im Monat, Ledertäschchen (billiger als neues Netzteil für altes Telefon), glückliche Kundin (nur ein iPhone hätte mich noch glücklicher gemacht). Was geschieht hier mit der Kommunikation? Man wirft uns HighTec-Geräte nach! Verbessert das unsere Kommunikation? Die Beziehung zu unseren Mitmenschen? Die Qualität dessen, was wir zu sagen haben? Irgendwie nicht. Irgendwie erinnert es mich mehr an den Nespresso-Laden, wo auch alle mit entsprechenden Tüten wie Eingeweihte raushuschen. Wow, ich habe den richtigen Kaffee gekauft. Wow, mein Handy kann würfeln. (Na und: das können Würfel schon lange, und zwar viel länger und ohne so grossen elektronisch-technischen Aufwand.)
Medienhistorisch gesehen halte ich in meiner Hand das Produkt aus der Verschmelzung von Speichermedien mit Kommunikationsmedien, visuell, auditiv und überhaupt. Dieses kleine Ding, das ich gratis im Sakralraum von A1 empfangen habe, kann mehr als jede Bibliothek zu Beginn meines Studiums 1984.

Freitag, 9. April 2010

Hausaufgaben in der sonnigen Küche.








Man beachte: Das Geodreieck ist ganz neu.

Schulweg 17



Hier warten wir dann auf Charlotte.

Schulweg 16



Geschafft: gleich kommt Josefine herausgestürmt.

Schulweg 15



Dieser Laden mit dem kryptischen Namen "Grün und Orange" hat immer etwas Interessantes draussen stehen.

Schulweg 14



Und ein guter Eisladen.

Schulweg 13



Sporgasse. Achtung: jetzt wird es schwierig durchzukommen, hier finden sich Attraktionen wie gotische Höfe, die Stiegenkirche, schicke Kleiderläden, Barockfassaden und bemalte Fassaden.

Schulweg 12



Trachten müssen nicht hässlich sein.

Schulweg 11



Hofbäckerei. Hier gibt es Brot ohne gemahlenen Kümmel, was wichtig für unsere Kinder ist.

Schulweg 10



Blumendeko auf Tischen des Cafes vom Schauspielhaus (setzen die Requisiteure ein...).

Schulweg 9



Der wunderschön proportionierte Mausoleumsturm.

Schulweg 8



Burgtor mit Erinnerungskunst.

Schulweg 7





Magnolienbäume, Mozart natürlich, ein sprudelnder Brunnen (herrlicher Einsatz von öffentlichem Wasser!) und er Blick auf den Schlossberg.



Um dann belohnt zu werden im Stadtpark, im Schattennetz der Kastanienäste. Kleiber klopfen, Eichhörnchen huschen und der Strassenlärm verklingt hinter dir.

Schulweg 6



Dann über die Ampel (Toc-toc-toc...).

Schulweg 5



Es gibt tolle Geschäfte an der Glacisstrasse: die Wunderkammer (Vertrieb von Freitag-Taschen) mit dem "Alles-nur-1-Euro"-Kasten vor der Tür, den Frisör mit der Figur mit dem Kamm, den Hauptsitz der österreichischen Max-Frisch-Gesellschaft und ein Antiquariat.

Schulweg 4



Über die Glacisstrasse werden vor allem Sand, Steine und schwere Metallteile in der Steiermark verteil: seltene Aufnahme ohne Laster.

Schulweg 3



Die Harrachgasse ist eng und hoch und bei Schnee wegen der Dachlawinen gefährlich.

Schulweg 2



Im Treppenhaus sind viele Blumenornamente.

Schulweg 1



Blick aus dem Küchenfenster auf die Leechkirche, die älteste Kirche von Graz.